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Das neue Museion
Projekt: KSV Krüger Schuberth Vandreike, Berlin
Der Museumsneubau ist ein ikonisch wirkender klarer Baukörper. Er reagiert auf das widersprüchliche urbane Umfeld, indem er die Wegeführung aus der dichten Innenstadt über das Grundstück hinaus in die Talferaue thematisiert. Die Längsseiten des langgestreckten Kubus’ sind mit einer metallenen Haut umschlossen. Im Gegensatz dazu geben die Stirnseiten das Innere des Gebäudes preis: als große Eingangsmotive zur Stadt und zur Talferaue signalisieren sie Transparenz und Offenheit. Es besteht die Möglichkeit, die gesamte Glasfassade zur Projektionsfläche und Bühne von Museumsaktivitäten zu machen. Bei geeigneten Ausstellungen oder Veranstaltungen im Erdgeschoß ist eine Durchquerung des Gebäudes von beiden Seiten möglich. Der Hauptzugang ins Foyer erfolgt für Besucher, die von der Innenstadt her kommen, über den Vorplatz an der Dantestraße. Der Veranstaltungsbereich im Untergeschoß ist über eine breite Zugangstreppe ebenfalls direkt vom Vorplatz aus erreichbar. Durch die Lage der Treppenhäuser und Aufzüge ist eine unabhängige Nutzung von Veranstaltungsbereich, Café, Shop, Bibliothek und Projektraum (Kinder/ Jugendliche) möglich. Im Inneren verbindet die Haupttreppe alle Ebenen des Gebäudes: die Bereiche Ausstellung, Bibliothek, Veranstaltung und Information sind miteinander räumlich verknüpft. Das neue Museum verbindet die Qualitäten einer klassischen Galerie mit der Flexibilität und Offenheit einer Werkstätte. Das Atelier und die Projekträume für Künstler sind in einem eigenen Gebäude im Nordteil des Grundstücks untergebracht. Im Spannungsfeld zwischen Atelierhaus und Museum liegt der Museumsgarten, der für beide Häuser zugleich Ausstellungs- und Aktionsort ist.
New Museion.pdf
Stiftung Museion
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